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Monday, 14. june 2010 1 14 /06 /Juni /2010 20:01

Heute mach ich das mal andersrum und übernehm das ausm Forum mal für den Blog, habs grad so schön ausgeschrieben...

 

===

 

R.: "[...] da ist es schön zu lesen, dass du Freunde um dich herum hast, die sich um dich kümmern *bestimmt nick* und dass du es schon wieder fertig bringst, so ein Auferstehungssinnbild einzubauen"



Well, was bleibt mir anderes übrig. Irgendwer wird kommen und mir dermaßen in den Ar*** treten wenn ichs nicht tue... :P

Wenn alle meinen, ich wäre stark und tapfer, dann will ich das auch sein und sie nicht enttäuschen.
Zumindest temporär bring ichs fertig derzeit, auch wenns schwer werden wird.

K. war eben da, ist jetzt grad gefahren. Viel gibt es nicht zu sagen, ich muss das sowieso alles erstmal sacken lassen. Ich merk grad, dass ich unglaublich unflexibel (geworden) bin, festgefahren in gewohnten Strukturen. Glaube, das ist das Problem, ich krall mich zu sehr an gewohnte Dinge aus Angst vor was Neuem und merke gar nicht, dass mir alles unter den Händen bereits wegfault, weil es längst nicht mehr das ist, was gut ist.

Tat vieles wieder weh vorhin, natürlich. Aber das war auch nicht anders zu erwarten. Trotzdem... jetzt grade in diesem Moment... fühlt es sich richtig an. Auch wenn mir immer noch alles Angst macht. K. sagt, ich soll weniger denken, mehr machen. Mir vertrauen, was ich kann, wer ich bin, zu was ich fähig bin. Mir würde die Welt doch offen stehen. Sowohl was meine Selbstverwirklichung jobtechnisch angeht, als auch in evtl potentiellen Partnern, ich hätte keinen Grund, mich zu verstecken und mir eine Decke über den Kopf zu ziehen.
Ich glaub ja nicht an Zufälle, ich glaube fest an Schicksal und das alles passiert, weil es passieren muss. Ich schätze, ich habs forciert und muss mich jetzt endlich mal.. mit mir selbst auseinandersetzen. Was ich will. Wer ich bin. Nicht ziehen lassen, sondern selber gehen.
Das war ein Schubs ins kalte Wasser jetzt, denn sonst würd ichs nie lernen.
Ins eiskalte Wasser.

Wir wollen versuchen, Freunde zu bleiben. Weil alles perfekt war eigentlich, weil alles gepasst hat und wir uns immer noch gut verstehen. Und weil ich es total albern und blöd finde, jemanden aus dem Leben zu streichen, der noch bis vor 2 Wochen 10 Jahre lang Partner war. 02.02.2001 - 01.06.2010 ... (mit Unterbrechung vom 01.04.2004 - 01.10.2004), das war schon... ne Ecke Zeit. Ne wichtige Zeit. Und er hat recht, wenn er sagt, dass nichts davon weg ist und die Zeit wertvoll war. Aber dass man sich vl auch einfach ändert und man nicht mehr auf die Weise zusammenpasst, wie das früher mal war.

Vielleicht ... hoffentlich ... werd ich irgendwann jemanden finden, mit dem ich wieder glücklich bin. Denn das war ich die letzte Zeit nicht mehr, wenn ich ehrlich bin, muss ich mir das sowieso eingestehen. Ich war nicht glücklich. Ich hab versucht, das wieder so hinzubiegen, wie es mal war, aber so etwas funktioniert nicht, wenn es bereits anders ist. Die Tatsache ist schwer zu verdauen, aber ich werd versuchen, sie mir immer wieder vor Augen zu führen, wenn ich wieder tief falle. Und die Phasen werden kommen, ich glaub, das tut noch ne ganze riesige Weile unglaublich doll weh. x__x Allein was ich alles vermisse... wenn ich die Wohnung ausräumen muss... wenn ich allein bin und mir die Leere wieder bewusst wird, die ich gar nicht kenne, weil ich sie nie in der Form hatte... argh.

Nun ja, wird sich finden - hauptsache ich kann hier weiter rumjaulen, so wirds nie langweilig. Ich geh jetzt mal Tränen trocknen, Essen suchen, DVD gucken... irgendwie so in der Reihenfolge. Life goes on.

 

===

 

Und ich widme mir selbst (oder DeAdRaBbIt mir...) ein Lied, was es bestens auf den Punkt bringt:

 

 

von Mika - veröffentlicht in: It's just me, myself and I
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  • Ich bin kein Emo. Ehrlich nich! oO' Ich seh nur so aus. Die temporär auftretende Abstinenz von Melancholie gleich ich mit Verpeiltheit aus. Macht eh mehr Spaß. ;)

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