Fragment.
Gestern.
Stand alles auf der Kippe.
Es hat nicht weh getan, das war das, was mich wunderte. Unfähig, einem Menschen ein Gesicht zuzuweisen, alles was wichtig war... das Schwert. Sie schützen, egal was kommt.
War es wieder meine Schuld?
So viel Leid. Ich wollte dass es endlich gut wird, alles was ich tue ist falsch, wie hätte ich es wissen können? Bin meiner Sinne beraubt, blind und dumm hier. So blind und dumm...
Sie sagt, sie wollte nichts zerstören, nicht schon wieder. Mir war es egal, was zerstört werden könnte, ich war nicht mehr da, meine Emotionen hinter dem Schwert. Unwichtig in dem Moment.
Ich wusste, dass Reaktionen darüber bestimmen, wie alles weitergeht, war mir sicher welche Reaktion zu erwarten war. Ließ sie in Sicherheit und ging zurück und habe gewartet.
Ich hätte nie gedacht wie still es ohne sie ist...
Alles ist anders gekommen. Ich denke ich habe es richtig gemacht, dafür danke.
Habe die Seele bis zum schwärzesten Punkt gebracht - und wieder zurück. Ich bin dageblieben, die ganze Zeit.
Als er wiederkam, hat er geweint. Manche sehen etwas, was sie niemals sehen wollten, aber es war noch nicht zu spät.
Ich sagte ihm dass ich nicht weggehe. Wenn er wieder dorthin geht, bin ich da. Und ich werde dafür sorgen, dass das Schwarze Loch verschwindet.
Er sagte, er könne meine Flügel sehen. Er weinte dabei. Er sagte, sie wären wunderschön. Ich wäre wunderschön.
...
Ich weiß nicht ob es jemals so wird wie es mal war. Es wird lange dauern, Dinge sind kaputt. Manchmal hasse ich sie dafür dass sie mich erst herbei holen wenn sie es alleine nicht mehr schaffen. Dass sie denken, sie wären stark und fähig, alles allein zu tun, dabei gehen sie daran zugrunde.
"Kannst du bitte dableiben? Ich brauch dich vermutlich noch ein paar Tage..."
Wenn ihr wüsstet.
-18.06.2006-
Erkenntnis: Vergangenheit klebt wie Öl. Lange drin rumwaten macht nur die Klamotten dreckig. Aber manche Dinge sind notwendig. Reinigung kommt später. Was hilft ist das Wissen, dass man überlebt hat. All die ganzen Ölteppiche. Das Tückische daran: man sieht die Löcher nicht, in die man treten könnte.
Gut wenn man weiß, dass irgendwo jemand ist, der zur Not ein Seil werfen kann.
Stand alles auf der Kippe.
Es hat nicht weh getan, das war das, was mich wunderte. Unfähig, einem Menschen ein Gesicht zuzuweisen, alles was wichtig war... das Schwert. Sie schützen, egal was kommt.
War es wieder meine Schuld?
So viel Leid. Ich wollte dass es endlich gut wird, alles was ich tue ist falsch, wie hätte ich es wissen können? Bin meiner Sinne beraubt, blind und dumm hier. So blind und dumm...
Sie sagt, sie wollte nichts zerstören, nicht schon wieder. Mir war es egal, was zerstört werden könnte, ich war nicht mehr da, meine Emotionen hinter dem Schwert. Unwichtig in dem Moment.
Ich wusste, dass Reaktionen darüber bestimmen, wie alles weitergeht, war mir sicher welche Reaktion zu erwarten war. Ließ sie in Sicherheit und ging zurück und habe gewartet.
Ich hätte nie gedacht wie still es ohne sie ist...
Alles ist anders gekommen. Ich denke ich habe es richtig gemacht, dafür danke.
Habe die Seele bis zum schwärzesten Punkt gebracht - und wieder zurück. Ich bin dageblieben, die ganze Zeit.
Als er wiederkam, hat er geweint. Manche sehen etwas, was sie niemals sehen wollten, aber es war noch nicht zu spät.
Ich sagte ihm dass ich nicht weggehe. Wenn er wieder dorthin geht, bin ich da. Und ich werde dafür sorgen, dass das Schwarze Loch verschwindet.
Er sagte, er könne meine Flügel sehen. Er weinte dabei. Er sagte, sie wären wunderschön. Ich wäre wunderschön.
...
Ich weiß nicht ob es jemals so wird wie es mal war. Es wird lange dauern, Dinge sind kaputt. Manchmal hasse ich sie dafür dass sie mich erst herbei holen wenn sie es alleine nicht mehr schaffen. Dass sie denken, sie wären stark und fähig, alles allein zu tun, dabei gehen sie daran zugrunde.
"Kannst du bitte dableiben? Ich brauch dich vermutlich noch ein paar Tage..."
Wenn ihr wüsstet.
-18.06.2006-
Erkenntnis: Vergangenheit klebt wie Öl. Lange drin rumwaten macht nur die Klamotten dreckig. Aber manche Dinge sind notwendig. Reinigung kommt später. Was hilft ist das Wissen, dass man überlebt hat. All die ganzen Ölteppiche. Das Tückische daran: man sieht die Löcher nicht, in die man treten könnte.
Gut wenn man weiß, dass irgendwo jemand ist, der zur Not ein Seil werfen kann.
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