Holiday-Timetable Ausgabe 1.0
Montag, nach Feierabend: Mika kommt zuhause an. Er hat Urlaub. Hallelujah.
Später: Er und K. schlendern die 500 Meter zum Festplatz des hiesigen Schützenfestes und holen sich was zu essen. Aus der Nähe ist der Lärm irgendwie besser zu ertragen als vom heimischen Balkon aus, wie sich später noch rausstellen soll. Aber es ist ja der letzte Tag. Man macht noch einen Abstecher zur Apotheke. Kopfschmerztabletten helfen temporär gegen akute Lärmbelästigung der letzten Tage.
Montag abend: Mika liest Forum, diverse Blogs und widmet sich dem Sortieren seiner Musikfestplatte, wie immer wenn er entspannen will. Eigentlich hat er vor, zu schreiben sobald K. weg ist und er Ruhe hat. Er vertreibt sich die Zeit im ICQ, merkt dann aber schnell, dass der Schreibtisch irgendwie immer noch nicht so das wahre ist, was Schulterbelastung angeht, denn schon bald zwingen ihn Nackenschmerzen ins Offline aufs Sofa. Die Masseuse, die sich vorher per ICQ noch angekündigt hatte, kann anscheinend den Beamer nicht in Gang bringen und so muss Mika alleine Wein trinken. Selber schuld. ?
Später: Der Wein ist eigentlich Sangria und ist recht lecker. Mika hat sich mit dem Buch, was er grade liest in eine Ecke verzogen und isst nebenbei seltsame Dinge aus dem Kühlschrank, die kombiniert irgendwie komisch schmecken; sein Unwohlsein etwas später schiebt er jedoch auf den Sangria. Die Stunden vergehen - untermalt von wummernder Musik und einem bekloppten Entertainer aus Richtung Schützenfest, etwa gegen Mitternacht wird Mika die Fenster gewaltsam zuschlagen - und langsam nähert sich das Ende des Buches. Aus persönlichen Gründen wird nicht weiter auf den Titel eingegangen werden, aber es wühlt ihn doch sehr auf, so dass es gegen
01:30 Uhr zu einem Telefonat kommt, innerhalb dessen Mika K. voller Abscheu von Dingen berichtet, die eigentlich irgendwie jeder weiß, sich nur meistens nicht drum kümmert. Schnell ist klar, dass eigentlich die ganze Welt schlecht ist und überhaupt man sich gegen eine immer größer werdende Bedrohung aus dem Untergrund wehren müsste. Die Illuminaten kommen auch drin vor. Um nicht weiter auf Mikas Weltverschwörungstheorien einzugehen, zieht K. das ganze etwas ins Lächerliche und beschwört Mika, nicht alles zu dramatisieren. Das reicht kurzfristig aus, um diesen fuchsteufelswild zu machen und weiter darzulegen, fortan in jedem Menschen mit viel Geld ein Monster mit Kontakten zu ehemaligen SS-Ärzten, der Mafia, Scientology und Church of Satan zu sehen. Eventuell ist der Sangria schuld, man weiß es nicht. K. gibt es auf. Mika geht pennen, kann sich nur mit Mühe etwas später mit Musik dazu bringen, seine Wut auf die gesamte Menschheit kurz auszublenden.
Der nächste Morgen: Getrieben von der Sucht nach Wissen und Bestätigung entdeckt Mika ein wahres Mekka von Dokumentationen in Videoform. Leider wird seine irdische Zeit nicht ausreichen, alles in sich aufzusaugen, was er gerne würde - doch immerhin ergibt sich schon mal eine interessante Urlaubsbeschäftigung. Just in diesem Moment wägt er ab, was interessanter ist: Geheimwissen, Alptraumdokus, Gehirnforschungsdokus, ein Interview mit Jan van Helsing, Tschernobyl, Serienkiller in den USA, Satanische Bibeln.
Schnell wird klar: Urlaub ist nicht gut für Mika.
Wir werden weiterberichten.
Später: Er und K. schlendern die 500 Meter zum Festplatz des hiesigen Schützenfestes und holen sich was zu essen. Aus der Nähe ist der Lärm irgendwie besser zu ertragen als vom heimischen Balkon aus, wie sich später noch rausstellen soll. Aber es ist ja der letzte Tag. Man macht noch einen Abstecher zur Apotheke. Kopfschmerztabletten helfen temporär gegen akute Lärmbelästigung der letzten Tage.
Montag abend: Mika liest Forum, diverse Blogs und widmet sich dem Sortieren seiner Musikfestplatte, wie immer wenn er entspannen will. Eigentlich hat er vor, zu schreiben sobald K. weg ist und er Ruhe hat. Er vertreibt sich die Zeit im ICQ, merkt dann aber schnell, dass der Schreibtisch irgendwie immer noch nicht so das wahre ist, was Schulterbelastung angeht, denn schon bald zwingen ihn Nackenschmerzen ins Offline aufs Sofa. Die Masseuse, die sich vorher per ICQ noch angekündigt hatte, kann anscheinend den Beamer nicht in Gang bringen und so muss Mika alleine Wein trinken. Selber schuld. ?
Später: Der Wein ist eigentlich Sangria und ist recht lecker. Mika hat sich mit dem Buch, was er grade liest in eine Ecke verzogen und isst nebenbei seltsame Dinge aus dem Kühlschrank, die kombiniert irgendwie komisch schmecken; sein Unwohlsein etwas später schiebt er jedoch auf den Sangria. Die Stunden vergehen - untermalt von wummernder Musik und einem bekloppten Entertainer aus Richtung Schützenfest, etwa gegen Mitternacht wird Mika die Fenster gewaltsam zuschlagen - und langsam nähert sich das Ende des Buches. Aus persönlichen Gründen wird nicht weiter auf den Titel eingegangen werden, aber es wühlt ihn doch sehr auf, so dass es gegen
01:30 Uhr zu einem Telefonat kommt, innerhalb dessen Mika K. voller Abscheu von Dingen berichtet, die eigentlich irgendwie jeder weiß, sich nur meistens nicht drum kümmert. Schnell ist klar, dass eigentlich die ganze Welt schlecht ist und überhaupt man sich gegen eine immer größer werdende Bedrohung aus dem Untergrund wehren müsste. Die Illuminaten kommen auch drin vor. Um nicht weiter auf Mikas Weltverschwörungstheorien einzugehen, zieht K. das ganze etwas ins Lächerliche und beschwört Mika, nicht alles zu dramatisieren. Das reicht kurzfristig aus, um diesen fuchsteufelswild zu machen und weiter darzulegen, fortan in jedem Menschen mit viel Geld ein Monster mit Kontakten zu ehemaligen SS-Ärzten, der Mafia, Scientology und Church of Satan zu sehen. Eventuell ist der Sangria schuld, man weiß es nicht. K. gibt es auf. Mika geht pennen, kann sich nur mit Mühe etwas später mit Musik dazu bringen, seine Wut auf die gesamte Menschheit kurz auszublenden.
Der nächste Morgen: Getrieben von der Sucht nach Wissen und Bestätigung entdeckt Mika ein wahres Mekka von Dokumentationen in Videoform. Leider wird seine irdische Zeit nicht ausreichen, alles in sich aufzusaugen, was er gerne würde - doch immerhin ergibt sich schon mal eine interessante Urlaubsbeschäftigung. Just in diesem Moment wägt er ab, was interessanter ist: Geheimwissen, Alptraumdokus, Gehirnforschungsdokus, ein Interview mit Jan van Helsing, Tschernobyl, Serienkiller in den USA, Satanische Bibeln.
Schnell wird klar: Urlaub ist nicht gut für Mika.
Wir werden weiterberichten.
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