Homecoming
Mag grad nicht viel schreiben, bin auch kaum am PC - aber ich lebe noch, wollt ich nur mal eben kundtun, falls es wen interessiert. Nutze den Urlaub grad exzessiv zum Entspannen und schiebe alles, was in irgendeiner Form belastend ist, derzeit noch bis nächste Woche vor mir her.
War gestern abend/nacht mit K. Tischtennis spielen, draußen aufm Sportplatz. War nach ner Weile ziemlich tricky, den Ball zu sehen bei fortschreitender Dunkelheit, aber hat Spaß gemacht. Draußen sein, sowieso. Schön wars draußen, ruhig und warm. Im Rosengarten, dem Asiarestaurant, waren die Lichter draußen an und man sahs bis zu uns rüber.
Auch das nachträgliche Spazieren durch den Ort hier bei lauer Sommernacht... ist unverwechselbar. Wird mir fehlen, wenn ich hier eines Tages wegziehen werde. Dieser Ort mit den kleinen Siedlungen voll von teuren Häusern mit gepflegten Gärten und Alarmanlagen, gegenüber vom ruhigen Park mit Brücken und Brunnen, an denen man vorbeispazieren und manchmal nur staunen kann; die Menschen, die hier abends in ihrem Pavillion im Garten sitzen, sich zuprosten und lachen, eine Atmosphäre, als wären alles nur Ferienhäuser. Viele sinds ganz sicher.
Hier ist so oft alles "Urlaub", all das ganze Drumherum. Ich mag diesen Ort, ich mag das abendliche Rumschlendern auf den kleinen Wegen unter Laternen, durch die kleinen Pfade, wo man nie weiß, wo genau man rauskommen wird; in welchem Park und an welchem kleinen Ententeich. Und die Kliniken, die überall stehen wie große Mutterschiffe, wo alle Fenster dunkel sind und nur an der Rezeption ein Licht brennt für den Nachtwächter und den Sicherheitsdienst.
Dann kann man fröstelnd davor stehen und an ihren Fassaden hochschauen, sich vorstellen, dass man eine offene Tür findet, durch die man in einen Gang tritt an der Rückseite. Flackerndes Licht würde den Weg bis zur nächsten Kurve erhellen, weil die Lampen natürlich kaputt sind - und nach einer Reihe von verschlossenen Türen ("Locked.") würde man die große Stationstür mit einem Quietschen öffnen können und in der Eingangshalle stehen, eine Karte des gesamten Gebäudes finden, feststellen, dass der Aufzug nicht mehr funktioniert und man die Treppe nehmen muss, wo einem im Treppenhaus das charakteristische Rauschen des Radios entgegenschallt, weil die kranken Schwestern durch die Gänge wackeln... *schwelg*

Okay okay, ich spiel zu viel Silent Hill :P - aber das war schon creepy gestern vor diesem verlassenen Krankenhaus. *g* Frag mich manchmal, ob hier im Ort überhaupt eine große Klinik richtig in Betrieb ist oder ob das alles nur Fassade ist. oO
Die leeren Bunker hier werden mir jedenfalls auch fehlen, wenn ich mal nicht mehr hier wohne.
Scheint alles langsam wieder näher zu rücken, was damals noch "ferne Zukunft" war. Es ist immer noch ferne Zukunft, aber vl nicht mehr ganz so fern wie "früher". Unter anderem möglicherweise, weil man sich jetzt plötzlich gestattet, drüber nachzudenken, anstatt panisch so zu tun, als würde das nie passieren.
Hab das Gefühl, ich bin ein paar Brocken losgeworden, die schwer auf mir lagen - und ich bin FAST schon sowas ähnliches wie voller Vorfreude auf einen Neustart, sollte er irgendwann unvermeidlich sein.
Naja. Noch bin ich hier, eine ganze Weile, zum Glück. Gibt ja auch noch andere Anker, die mich hier "festhalten", aktiv und passiv, und die ich selbst nicht missen will. *sfz* Das ist die Kehrseite. Und der Grund, weshalb ich froh bin, dass es eben doch nicht alles so schnell geht. ;-)
Nächstes Jahr vl, irgendwann.
Wird Zeit. Immer davon reden macht nichts konkreter. Und ich will ja. Hab seit ein paar Tagen wieder endlich so einige Pläne, die mich nach vorn schauen lassen. Sind nur kleine, aber sie reichen.
Trotzdem. Ich mags hier.
Silent Hill wie es sein sollte. Im Urlaub ganz besonders.
War gestern abend/nacht mit K. Tischtennis spielen, draußen aufm Sportplatz. War nach ner Weile ziemlich tricky, den Ball zu sehen bei fortschreitender Dunkelheit, aber hat Spaß gemacht. Draußen sein, sowieso. Schön wars draußen, ruhig und warm. Im Rosengarten, dem Asiarestaurant, waren die Lichter draußen an und man sahs bis zu uns rüber.
Auch das nachträgliche Spazieren durch den Ort hier bei lauer Sommernacht... ist unverwechselbar. Wird mir fehlen, wenn ich hier eines Tages wegziehen werde. Dieser Ort mit den kleinen Siedlungen voll von teuren Häusern mit gepflegten Gärten und Alarmanlagen, gegenüber vom ruhigen Park mit Brücken und Brunnen, an denen man vorbeispazieren und manchmal nur staunen kann; die Menschen, die hier abends in ihrem Pavillion im Garten sitzen, sich zuprosten und lachen, eine Atmosphäre, als wären alles nur Ferienhäuser. Viele sinds ganz sicher.
Hier ist so oft alles "Urlaub", all das ganze Drumherum. Ich mag diesen Ort, ich mag das abendliche Rumschlendern auf den kleinen Wegen unter Laternen, durch die kleinen Pfade, wo man nie weiß, wo genau man rauskommen wird; in welchem Park und an welchem kleinen Ententeich. Und die Kliniken, die überall stehen wie große Mutterschiffe, wo alle Fenster dunkel sind und nur an der Rezeption ein Licht brennt für den Nachtwächter und den Sicherheitsdienst.
Dann kann man fröstelnd davor stehen und an ihren Fassaden hochschauen, sich vorstellen, dass man eine offene Tür findet, durch die man in einen Gang tritt an der Rückseite. Flackerndes Licht würde den Weg bis zur nächsten Kurve erhellen, weil die Lampen natürlich kaputt sind - und nach einer Reihe von verschlossenen Türen ("Locked.") würde man die große Stationstür mit einem Quietschen öffnen können und in der Eingangshalle stehen, eine Karte des gesamten Gebäudes finden, feststellen, dass der Aufzug nicht mehr funktioniert und man die Treppe nehmen muss, wo einem im Treppenhaus das charakteristische Rauschen des Radios entgegenschallt, weil die kranken Schwestern durch die Gänge wackeln... *schwelg*

Okay okay, ich spiel zu viel Silent Hill :P - aber das war schon creepy gestern vor diesem verlassenen Krankenhaus. *g* Frag mich manchmal, ob hier im Ort überhaupt eine große Klinik richtig in Betrieb ist oder ob das alles nur Fassade ist. oO
Die leeren Bunker hier werden mir jedenfalls auch fehlen, wenn ich mal nicht mehr hier wohne.
Scheint alles langsam wieder näher zu rücken, was damals noch "ferne Zukunft" war. Es ist immer noch ferne Zukunft, aber vl nicht mehr ganz so fern wie "früher". Unter anderem möglicherweise, weil man sich jetzt plötzlich gestattet, drüber nachzudenken, anstatt panisch so zu tun, als würde das nie passieren.
Hab das Gefühl, ich bin ein paar Brocken losgeworden, die schwer auf mir lagen - und ich bin FAST schon sowas ähnliches wie voller Vorfreude auf einen Neustart, sollte er irgendwann unvermeidlich sein.
Naja. Noch bin ich hier, eine ganze Weile, zum Glück. Gibt ja auch noch andere Anker, die mich hier "festhalten", aktiv und passiv, und die ich selbst nicht missen will. *sfz* Das ist die Kehrseite. Und der Grund, weshalb ich froh bin, dass es eben doch nicht alles so schnell geht. ;-)
Nächstes Jahr vl, irgendwann.
Wird Zeit. Immer davon reden macht nichts konkreter. Und ich will ja. Hab seit ein paar Tagen wieder endlich so einige Pläne, die mich nach vorn schauen lassen. Sind nur kleine, aber sie reichen.
Trotzdem. Ich mags hier.
Silent Hill wie es sein sollte. Im Urlaub ganz besonders.
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