All by myself

Veröffentlicht auf von Mika

Kein direktes Loch heute, aber eine Vertiefung. Bin wieder geflutet von Traurigkeit und pochenden, offenen Wunden, zT aufgerissen gestern, durch eine sehr eindeutige Konfrontation mit unschöner Realität und Worten, die in rote Bereiche schlagen. Werteverlust. Disrespekt. Fühl mich mehr denn je meiner "Position" beraubt, gedemütigt und leer.

Wie ein Hund, der vom wertvollen Familienmitglied plötzlich zum Fußabtreter degradiert und nach draußen in die Hütte gejagt wird, vl ab und zu nen Knochen zugeworfen kriegt.

Will das nicht mehr, kann das nicht mehr.

Fühl mich verletzt und hab grade keine Pflaster mehr für das Loch in meinem Inneren, wo das Herzblut kontinuierlich herausströmt wie das schwarze Öl am Golf von Mexiko.

Zudem wird mir derzeit die Endgültigkeit von allem mehr als bewusst. Dass es nichts mehr gibt, was zu kitten ist. Dass ich mein Limit erreicht habe, egal wie rum ich es drehe und wende, es ist nichts mehr da, was ich kleben kann. :´-(

 

Mir fehlt meine Schwiegerfam.
Das war wie meine zweite Familie und ich hab mich dort so lang so wohl gefühlt. Beim Gedanken daran, dass das alles vorbei ist, dreht sich mein Herz auf links und nimmt meinen Magen gleich mit. Würd mich gern hinsetzen, und meiner sowas-ähnliches-wie-Schwiegermom nen Brief schreiben und mich verabschieden, aber ich kann das grade nicht, weil mir die Worte irgendwo zwischen Kopf, Herz und Händen steckenbleiben und alles so schal und leer ist, wenn ichs aufschreiben will. Will ihr nur danken, dass sie all die Jahre da war und ihr sagen, wie wichtig sie für mich gewesen ist. Aber ich weiß nicht, wie.
Vielleicht dann, bald, irgendwann, wenn ich über den blöden Berg bin und mein Leben nicht mehr nur aus dem totalen Chaos besteht, was ich derzeit zu verdrängen versuche. Fühle mich wie ein Roboter. Ablenkung, Ablenkung, Ablenkung.

Hab mal gelesen, dass sich die unterschiedlichen Menschentypen in dieser Hinsicht in zwei Arten trennen: Die, die den Schmerz in sich verkapseln, sich zurückziehen und wochenlang mit niemandem reden - und die anderen, die nicht mehr zuhause sind und nur noch unterwegs.
Ich glaube, ich bin grad Typ zwei. Komm grad gar nicht richtig zur Ruhe, aber das will ich auch nicht. Gestern erst nach Mitternacht nach Hause gekommen, heute abend bin ich auch wieder on Tour, selbiges gilt fürs komplette Wochenende. Das danach ist auch schon verplant, zwischendrin die Tage der nächsten Woche in der Mehrzahl auch, die letzten Abende war ich so gut wie nie alleine.

Schätze das ist grad notwendig, aber ich sehne mich im Moment nach Zuhause, nach nem Akku zum aufladen, irgendetwas für die Seele. Mir fällt nur nichts ein. Ich bin nur noch müde. Will aber nicht stehenbleiben, weil ich nicht weiß, was mich dann einholen wird.

 

Will gern stark sein und nach vorne sehen, aber das ist schwer, wenn jeder seine Erfahrungen auf den Tisch packt und sagt: Mika... bleib tapfer, das wird jetzt echt ne sehr, sehr üble Zeit. Bis das alles aufhört, dauert es LANGE. Bis du dein Selbst wiedergefunden hast, dauert es noch LÄNGER! Das wird zwischendurch noch richtig, richtig shice! Aber... *patpat* ... du schaffst das schon. :-)

 

...

 

Argh. Ich wünschte, ich müsste das nicht hören. Kann nicht einfach jemand kommen und mir sagen, dass es in drei Wochen wieder gut ist? Dass das Leben kunterbunt und easybeasy ist? Lügt mich doch bitte an! Q__Q

 

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Veröffentlicht in Mimimi

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D
<br /> <br /> Damit du dann in drei Wochen kommst und sagst: "Öy, Blossom! Du hast mich voll verarscht, du blöde Kuh! Jetzt klatscht das. Aber keinen Beifall!" *mir an die Stirn tipp* Hier. ^^<br /> <br /> <br /> Ist doch klar, dass die Erfahrungen kommen und im Prinzip weißt du ja auch selbst, was dir gesagt wird. Aber wir haben nun mal das Bedürfnis, dich zu trösten. Und du sagst ja auch, dass das gut<br /> tut. Wer aber trösten will, muss das schon irgendwie ein bisschen fundieren. Was soll ich groß über Fußball labern, wenn ich keine Ahnung davon habe. Hilft dir auch nichts, wenn ich große Reden<br /> schwinge und du im Hinterkopf hast: "Ach, eigentlich brauch' die gar nich' sabbeln... bei der ist ja eh' immer alles eitel Sonnenschein. Hat keine Ahnung, wovon sie redet." Was Schönes sagen, was<br /> Aufmunterndes, aber auch nicht lügen. Ganz schwer.<br /> <br /> <br /> Hört sich einfach scheiße an, also bei dir da. Hab's ja schon per Mail bekommen und mich derbst aufgeregt. *schnaub* Geht einfach GAR nicht. Hoffe, ihr genießt jetzt wenigstens gerade das Spiel<br /> und du schwenkst mit deiner Bleistiftfahne. Feuert die Jungs mal'n bisschen an. Sind ja nicht so gut dran, die Jungs.^^<br /> <br /> <br /> Und bald... bald hast du eine tolle neue Wohnung, im Optimalfall in toller Lage. *bedeutungsvoll dreinschau* Die kannst du so gestalten, wie du allein willst. Du kannst dich kreativ austoben,<br /> kannst die Wände bebrushen und dir ein neues Nest schaffen. Wo du deine Akkus wieder aufladen kannst. Wohin du dir, wann immer du möchtest, liebe Leute einladen kannst. Wohin du deine Katzen<br /> mitnehmen kannst. Die sind bestimmt ein großes Stück Zuhause.<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> <br />
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M
<br /> <br /> *a big tight hug*<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> <br />
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