F43.2 G oO
Krasso...
Ich war ja letztens krankgeschrieben und hab hier noch meinen gelben Schein liegen, der zur Krankenkasse muss. Bearbeite das Zeugs grad, deswegen liegts hier grad aufm Tisch. Hab mal so aus Neugierde geguckt, was die Diagnose überhaupt heißt, die Doc da hingeschrieben hat, da stehen ja für die Kasse immer solche Hyroglyphen drauf.
Also flugs mal Kürzel bei Google eingetippt und voilá...
*argh*
Ich zitiere:
"Im Zusammenhang mit den Belastungsreaktionen spricht man auch von Anpassungsstörungen. Die Wortwahl Anpassung (adjustment) läßt allerdings leicht Mißverständnisse aufkommen (nur Anpassungsstörung, keine Krankheit). Gemeint sind die Folgen stärkerer Belastungen (Traumen) in einem bestimmten Sinne: der Betroffenen kommt aus dem Gestörtsein nicht heraus, es gelingt ihm nicht die Bewältigung und die Anpassung an die neue Situation.
Anpassungsstörungen (F 43.2 nach ICD 10) reichen von der Reaktion auf den Verlust eines nahen Menschen (Trauerreaktion) bis zu den Anpassungsstörungen von Migranten. Die Störungen bestehen hauptsächlich in Depressivität und Angst, Gefühl der eigenen Unzulänglichkeit, Unsicherheit und Unfähigkeit, eingeschränkter Lebenstüchtigkeit im Alltag. Bei Kindern kann Regression eintreten, erkennbar an Enuresis und anderem kleinkindlichem Verhalten. Bei Jugendlichen kann es auch zu dissozialen Störungen kommen.
Es handelt sich im wesentlichen um das Krankheitsbild, das herkömmlich als reaktive Depression bezeichnet wurde. Sie tritt nach einschneidenden Veränderungen der Lebensverhältnisse auf wie Verlust des gewohnten Lebensraumes und der vertrauten Atmosphäre, auch nach Wechsel des beruflichen Tätigkeitsfeldes, nach einem Umzug oder einer Pensionierung. Jeweils ist weniger das äussere Ereignis als das Erleben der Veränderung ausschlaggebend. Häufig liegen depressiven Reaktionen tiefgreifende Kränkungen und Selbstwertkrisen zugrunde. Prototyp ist die Trauerreaktion..."
Hui. oO
Das plättet mich jetzt.
Ich hätt jetzt gedacht, er schreibt "Husten" oder so. Ähm.
Weird.
Dass er kaum ahnen konnte, wie nah er damit an der Materie ist ohne dass ichs ihm gesagt hätte, beeindruckt mich grade durchaus, auch wenns doch recht schwammig ist. Und jetzt ärger ich mich doch grad dass ich sein Angebot nicht angenommen hab, als er mich noch ne Weile krankschreiben wollte, bei der Diagnose kann ich ja fast ne Kur beantragen. xD
Ich war ja letztens krankgeschrieben und hab hier noch meinen gelben Schein liegen, der zur Krankenkasse muss. Bearbeite das Zeugs grad, deswegen liegts hier grad aufm Tisch. Hab mal so aus Neugierde geguckt, was die Diagnose überhaupt heißt, die Doc da hingeschrieben hat, da stehen ja für die Kasse immer solche Hyroglyphen drauf.
Also flugs mal Kürzel bei Google eingetippt und voilá...
*argh*
Ich zitiere:
"Im Zusammenhang mit den Belastungsreaktionen spricht man auch von Anpassungsstörungen. Die Wortwahl Anpassung (adjustment) läßt allerdings leicht Mißverständnisse aufkommen (nur Anpassungsstörung, keine Krankheit). Gemeint sind die Folgen stärkerer Belastungen (Traumen) in einem bestimmten Sinne: der Betroffenen kommt aus dem Gestörtsein nicht heraus, es gelingt ihm nicht die Bewältigung und die Anpassung an die neue Situation.
Anpassungsstörungen (F 43.2 nach ICD 10) reichen von der Reaktion auf den Verlust eines nahen Menschen (Trauerreaktion) bis zu den Anpassungsstörungen von Migranten. Die Störungen bestehen hauptsächlich in Depressivität und Angst, Gefühl der eigenen Unzulänglichkeit, Unsicherheit und Unfähigkeit, eingeschränkter Lebenstüchtigkeit im Alltag. Bei Kindern kann Regression eintreten, erkennbar an Enuresis und anderem kleinkindlichem Verhalten. Bei Jugendlichen kann es auch zu dissozialen Störungen kommen.
Es handelt sich im wesentlichen um das Krankheitsbild, das herkömmlich als reaktive Depression bezeichnet wurde. Sie tritt nach einschneidenden Veränderungen der Lebensverhältnisse auf wie Verlust des gewohnten Lebensraumes und der vertrauten Atmosphäre, auch nach Wechsel des beruflichen Tätigkeitsfeldes, nach einem Umzug oder einer Pensionierung. Jeweils ist weniger das äussere Ereignis als das Erleben der Veränderung ausschlaggebend. Häufig liegen depressiven Reaktionen tiefgreifende Kränkungen und Selbstwertkrisen zugrunde. Prototyp ist die Trauerreaktion..."
Hui. oO
Das plättet mich jetzt.
Ich hätt jetzt gedacht, er schreibt "Husten" oder so. Ähm.
Weird.
Dass er kaum ahnen konnte, wie nah er damit an der Materie ist ohne dass ichs ihm gesagt hätte, beeindruckt mich grade durchaus, auch wenns doch recht schwammig ist. Und jetzt ärger ich mich doch grad dass ich sein Angebot nicht angenommen hab, als er mich noch ne Weile krankschreiben wollte, bei der Diagnose kann ich ja fast ne Kur beantragen. xD
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