Tron: Legacy - das Fazit!
-Speziales Special für Frau Argh.-
Liebe Freunde der seichten Kinounterhaltung,
heute entführen wir sie in eine Welt der blauen und roten (orangen) Linien, wobei die Roten selbstverfreilich die Bösen sind und die Blauen demzufolge die Guten; soweit kann der Handlung also jeder visuell konventionell ausgestattete Beobachter jederzeit folgen und alles weitere is eh nich wichtig.
Tron: Legacy - das ist... atemberaubendes Leuchtdiodentheater in Cyberkriegvollendung, gepaart mit Thermosuits-Powerrangers-Optik, stimungsvoller Electrosoundkulisse (siehe Beitrag unten) und FX, FX, FX....
Die Story: Sam Flynn, seineszeichens Sohn von Vater Flynn, macht sich auf die Socken, um seinen Daddy im Cyberspace zu suchen. Kaum dort hineingesogen, wird er von künstlichen Intelligenzen in die Spielarena geworfen, wo die Programme unter den Augen des fiesen Imperat0rs gegeneinander antreten und er mit Hilfe seiner kleinen leuchtenden Frisbeescheibe um sein Überleben kämpfen kann/darf/soll/muss.
Jener Imperat0r und Ober-Gangster-und-Chef-von-alles-hier-so entpuppt sich natürlich sofort als Wid0rsach0r von Daddy, jener welcher derweil ein abgeschiedenes Leben als Bergmönch führt und sich mit dem Gedanken abgefunden hat, die Datenhighwaywelt nicht mehr lebend verlassen zu können, weil der Weg zum Portal ein gar beschwerlicher ist und jenes auch dooferweise zu.
Nur nicht jetzt, da Sohnemann es von aussen quasi für ein paar Stunden geöffnet hat, was also Vaddi, Sohn und mystisches Wesen mit elementarem Programmcode Cora zu der Mission treibt, den Raster verlassen zu wollen; was die Schergen des fiesen Imperat0rs nicht so prickelnd finden. Vor allem, weil Oberfiesling CLU (oben, orange) selbst danach strebt, aus dem Lichterparadies in die echte Welt zu entfleuchen, um dort die übliche Allmacht anzustreben.
Soweit zum Grundgeflecht, was allerdings wirklich irgendwo wayne ist, weil jemand wie Mika eh kaum dazu kommt, sich über Story und Logik Gedanken zu machen, wenns überall nur leuchtet und es obendrein Las0r-Motorräder gibt.
Dann is dann auch kurz mal extrem egal, dass so einige Dinge keinen direkten Sinn machen, weils trotzdem schön aussieht. Und außerdem is die Mukke toll. <3 Jemand wie Mika (hier speziell: Mika himself) wird die Clubkampfszene Klammer auf sehr spektakulär Klammer zu nämlich evtl auch kaum richtig mitscheiden, weil im Hintergrund in der kleinen Box, die einen so an die Schaltzentrale vom Breakdancer erinnert, das stylishe Daft Punk Dou auflegt und meinetwegen hätte der Film da auch ruhig mal noch ne Stunde oder so bleiben können, aber.. naja, man kann nich alles haben.
Mein absolutes Highlight ergo in diesem ganzen Film (ca 2 Sekunden *pff*):
(Daft Punk im Club "End of Line")
Um mal ein Fazit zu ziehen: Ich fands sehr kurzweilig, und das obwohl ich Sci-Fi nich ausstehen kann. xD Grade in 3D ist dieser Film ein wahres Highlight für die Augen (und Ohren! - ja Mika, is gut jetzt, wir wissens). Macht definitiv Spaß, kann man nicht anders sagen. Wer allerdings weder Cyberspace mag, noch Daft Punk-Mukke, noch Leuchte-Anzüge und rasante Verfolgungjagden im Orbit, leckere wasserstoffblonde Programme in hautengen Bodysuits, vorhersehbare Stories, die übliche Good-vs-Evil-Schlacht etcpp., der sollte dann doch lieber Yogibear angucken. :-)
Ich frag jetzt gleich mal Saint ob wir da nochma reingehen. *chr*