Von Sturm und Fahnen

Veröffentlicht auf von Mika

Gu'n Morgen.

Erste Erkenntnis des Tages: Demian hat Unrecht. Ich kenn da ne Schankmaid, die absolut nichts gegen unkonventionelle Zahlungsmethoden hat. *räusper* Muss mich deswegen auch etwas kürzer fassen, ich hab da gleich noch kurz was vor. >_> [Ich hab heute übrigens wirklich von dir geträumt *zur Schankmaid grins* - aber da gings glaube... *hust* diesmal um was anderes. Egal.]

 

So, was wollte ich jetzt... ach ja. Es ist Donnerstag und ... ja. Die Sonne scheint, die Vögel blühen, es könnte relativ schön sein, aber... ich fahr gleich erstmal wieder in die alte Wohnung und... packe mein altes Leben in Kartons, was ein Umstand ist, der den Abgrund irgendwo hinter meinem fassadigen Smilen heute wieder mal ein ganzes Stück tiefer werden lässt.
Fühl mich zwiegespalten; will gern glücklich sein weil draußen Sommer ist, wir gestern gegen Ghana gewonnen haben, alle hier grade gut gelaunt sind und ich nicht traurig sein will - doch ich schaffe es nur, oberflächlich locker zu wirken, während innerlich der Sturm tobt.
Mein Chef, der ja auch Bescheid weiß, denkt sich glaube mittlerweile, dass mir das alles irgendwo am Ar*** vorbei geht. xD Well, der Eindruck täuscht.

Irgendwo in meinem Magen bildet sich grad schon so ein ekliger, dicker Knoten und schnürt mir alles zusammen, wenn ich an die kommenden Stunden denke (immerhin quält mich die Warterei nicht so ewig, ich hau hier um halb eins ab), in denen ich dann zusammen mit K. irgendwie zu eruieren versuche, wie wir den ganzen Kram aufteilen, der sich in der ganzen Zeit angesammelt hat. Dabei machen mir weniger die Möbel Sorgen, als diese ganzen kleinen, scheinbar wertlosen Dinge, die die meisten Erinnerungen mit sich tragen.

Mir wird körperlich schon jetzt schlecht, beim Gedanken daran und ich fühl mich regelrecht krank, wie ein schaukelndes kleines Boot in Seenot.

Ekelhafterweise wird mir nicht schlecht beim Gedanken an das Betreten der alten Wohnung, sondern der neuen. Der fremden. Der leeren.

Gott, ich weiß nicht, wie ich dieses Loch in meinem Inneren zustopfen soll, was die Leere in mir selbst grad ausbreitet und mich auch mitten unter Freunden und Familie so fühlen lässt, als wäre ich mutterseelenallein.

Widerliches Gefühl, böse, böse Zeit gerade.

Ich hab das Alleinsein schon jetzt so satt, dass ich Angst habe, durchzudrehen - dabei hat es nichtmal begonnen. Argh!

Wo ist meine shice Zuversicht hin?? *in den Abgrund starr*

 

Gah, ich brauch was zum Aufheitern... *such* Ihr auch? Hier habta.

 

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Veröffentlicht in Dear Diary

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D
<br /> <br /> Hm... 12.42 Uhr auf meiner selbigen. Ich drück dir feste die Daumen und schick' dir auf kosmische Weise ganz viel Kraft und Energie rüber. *ooommmmmmmmmmmmmmmmmmm*<br /> <br /> <br /> Hilft ja nix. *seufz*<br /> <br /> <br /> <br />
Antworten
M
<br /> <br /> Danke *ärmelz*<br /> <br /> <br /> <br />