Chaotische, egozentrische Phasenperson
Manchmal glaub ich, es liegt am Wetter, dass sich einfach irgendwie zwischen mich und meine momentane Stimmung schiebt, um das Ergebnis zu verfälschen. Hab das mal eine Weile beobachtet, konnte aber kaum eine Regelmäßigkeit entdecken. Ich bin ganz furchtbar unzufrieden derzeit und ich glaube nicht, dass es an diesem zugegeben mal wieder eher mäßigen "Sommer" liegt. -__-
Ich weiß momentan mal wieder so gar nichts mit mir selbst anzufangen. Mir fehlt mittlerweile einfach seit ein paar Wochen ein "Ich-Gefühl", was ich immer über eine Konstante definiert habe, die nicht mehr da ist. Etwas, was gehörige Selbstzweifel produziert hat.
Bin ich noch ich, wenn ein großer Teil meiner subjektiven Daseinsberechigung wegfällt?
Wer bin ich überhaupt, wenn nicht mehr, der, der ich so lange war?
Hab ich eine verdammte Identitätskrise?
Sind denn schon wieder zwei Wochen rum? >_<
Fakt ist, dass für mich ein großer Teil meiner Person weggefallen ist. Dachte ich zumindest. Denn eigentlich hatte ich immer angenommen, dass ich einfach aufhöre, zu existieren in dem Fall, deswegen hab ich mir keine großen Gedanken darum gemacht, was passiert wenn ich diese Entwicklung "überlebe". Aber ich bin noch hier. Und ich weiß nicht mehr, wozu.
Es ist alles so sinnentleert. Und ich versuche verzweifelt, ein Loch mit irgendwas zu füllen, was nicht funktioniert, weil ich einfach nicht genau sagen kann, wo das Loch ist und was an diese Stelle treten muss damit ich mich wieder vollständig fühle.
Wenn ich bei K. bin, dann fühlt es sich wieder richtig an. Seine Worte heilen - das war schon immer so. Es ist einfach alles gut so wie es ist, er hat so ein Talent, meine Katastrophen mit zwei Sätzen zu Nichtigkeiten zu machen. Nicht auf die heruntermachende Art. Er setzt es einfach alles wieder in die richtigen Relationen, so bestimmt, dass ich es plötzlich wieder selbst glauben kann und mich frage, wo das Riesenproblem gewesen ist, dass mich komplett verschlingen wollte. Er nimmt diesen Hebel und setzt ihn irgendwo in meinem Kopf an, ein kleiner Ruck und alles ist wieder da, wo es sein muss. Wie Medizin.
Aber es hilft nur für den Moment.
Vielleicht brauchen einige Prozesse einfach nur ein bißchen mehr Zeit und ich bin zu ungeduldig. Es ist so viel im Umbruch gerade, dass man immer wieder von links nach rechts und zurück geschleudert wird, bis einem vom ewigen Gerüttel schlecht wird und man sich einfach nur wünscht, es wäre wieder so, wie es mal war. Mit Sinn. Mit Dingen, die Bestand haben, mit einer klaren Sicht auf den Weg, den man geht.
Vielleicht hat CK recht. Es geht nach vorne, wohin ist doch egal...
Ich weiß momentan mal wieder so gar nichts mit mir selbst anzufangen. Mir fehlt mittlerweile einfach seit ein paar Wochen ein "Ich-Gefühl", was ich immer über eine Konstante definiert habe, die nicht mehr da ist. Etwas, was gehörige Selbstzweifel produziert hat.
Bin ich noch ich, wenn ein großer Teil meiner subjektiven Daseinsberechigung wegfällt?
Wer bin ich überhaupt, wenn nicht mehr, der, der ich so lange war?
Hab ich eine verdammte Identitätskrise?
Sind denn schon wieder zwei Wochen rum? >_<
Fakt ist, dass für mich ein großer Teil meiner Person weggefallen ist. Dachte ich zumindest. Denn eigentlich hatte ich immer angenommen, dass ich einfach aufhöre, zu existieren in dem Fall, deswegen hab ich mir keine großen Gedanken darum gemacht, was passiert wenn ich diese Entwicklung "überlebe". Aber ich bin noch hier. Und ich weiß nicht mehr, wozu.
Es ist alles so sinnentleert. Und ich versuche verzweifelt, ein Loch mit irgendwas zu füllen, was nicht funktioniert, weil ich einfach nicht genau sagen kann, wo das Loch ist und was an diese Stelle treten muss damit ich mich wieder vollständig fühle.
Wenn ich bei K. bin, dann fühlt es sich wieder richtig an. Seine Worte heilen - das war schon immer so. Es ist einfach alles gut so wie es ist, er hat so ein Talent, meine Katastrophen mit zwei Sätzen zu Nichtigkeiten zu machen. Nicht auf die heruntermachende Art. Er setzt es einfach alles wieder in die richtigen Relationen, so bestimmt, dass ich es plötzlich wieder selbst glauben kann und mich frage, wo das Riesenproblem gewesen ist, dass mich komplett verschlingen wollte. Er nimmt diesen Hebel und setzt ihn irgendwo in meinem Kopf an, ein kleiner Ruck und alles ist wieder da, wo es sein muss. Wie Medizin.
Aber es hilft nur für den Moment.
Vielleicht brauchen einige Prozesse einfach nur ein bißchen mehr Zeit und ich bin zu ungeduldig. Es ist so viel im Umbruch gerade, dass man immer wieder von links nach rechts und zurück geschleudert wird, bis einem vom ewigen Gerüttel schlecht wird und man sich einfach nur wünscht, es wäre wieder so, wie es mal war. Mit Sinn. Mit Dingen, die Bestand haben, mit einer klaren Sicht auf den Weg, den man geht.
Vielleicht hat CK recht. Es geht nach vorne, wohin ist doch egal...
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