Metamorphose

Veröffentlicht auf von Mika

Die Trennung macht komische Dinge mit mir. *kopfkratz*
Bin mir grad nicht sicher, ob das gut oder schlecht ist, tendiere aber eher zu ersterem.

Ich schätze, das ganze ist eine ziemlich normale und natürliche Metamorphose. Man verändert sich durch die plötzlich ganz anderen Lebensumstände, muss sich neu ordnen, neu orientieren, neue Wege ausmachen und sie letztendlich auch gehen. Dabei bricht man irgendwie aus alten Mustern aus, die sich über die Jahre einfach so breitgemacht haben und die einem womöglich gar nicht so gut getan haben, was man erst jetzt bemerkt. Das ist schon krass. Also, normal, aber ich finds grad krass, dass mir das in dem Maße derzeit auffällt, WIE sehr mich diese ausgetretenen Gewohnheitspfade von mir selbst weggeführt haben.

Und das ist alles erst der Anfang.

Dr. B sagte gestern, ich würde total anders aussehen als vorher. (GUT anders, ergänzte sie, zum Glück *g* - also.. besser anders.) Ich mein, hey, sicher, ich hab mal wieder meine Haarfarbe gewechselt wie üblich - doch sie meinte, es wäre mehr als das. Und ich schätze, ich weiß was sie meint, denn ich merke das selbst.

You'll see that I'm not who I was anymore...


Dass ich "switche", ist nicht neu.
Das tue ich seit ... [Achtung: öffentlicher Blog ohne PW-Schutz, Seelenstripmodus n/a!]... ner Weile. Das geht teilweise auf Knopfdruck wenn ich will, manchmal auch ohne dass ichs merke. Wenn ichs merke und der Zustand eine Weile anhält, pass ich meistens das Äussere dem Inneren wieder an, das geht am einfachsten auf dem Kopf - und dann fühl ich mich wieder richtig; solange bis sich wieder etwas verschiebt. Manchmal passiert das ein paar Wochen nicht. Manchmal mehrmals am Tag. Früher öfter als später, jetzt wieder mehr als damals.
Es ist, als wäre mein "Ruhepol" weg, wie ein Magnet, der mich an Ort und Stelle gehalten hat. Wie Medizin, die man plötzlich abgesetzt hat.
Es setzt das Chaos wieder frei. Aber auch das Wesentliche, was immer da war. Die Fragmente, die irgendwo einen Kern bilden, wenn sie sich zusammensetzen. Und auseinanderfallen, immer wieder, weil nichts sie zusammenhält.

 

Und so sehr die Splitter auch schmerzen, wenn ich auf ihnen gehe, vorsichtig einen Schritt nach dem anderen auf ihnen mache, weil ich mich so lange nicht getraut habe, mich zu bewegen (oder es nicht musste), fällt mir auf:
Ich hab mich wirklich vermisst. :´-)
Ich hab das Gefühl, dass eine innere Käfigtür aufgegangen ist, wo Teile meines Ichs wieder zu mir kommen, die ich eingesperrt hatte, ohne es zu wissen.

Und das ist ein bißchen wie Zuhause im Inneren. So wie es sein sollte.
Ist das wirklich so "einfach"?
Man nehme mir meine Lebenskrücke weg und zwinge mich, selbst zu laufen, bis ich merke, dass ich nie einen Grund hatte, sie zu benutzen? *_+

 

Ich hoffe, dass es so weitergeht.

Langsam. Aber vorwärts.

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Veröffentlicht in It's just me - myself and I

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M
<br /> <br /> Man nehme mir meine Lebenskrücke weg und zwinge mich, selbst zu laufen, bis ich merke, dass ich nie einen Grund hatte, sie zu benutzen? *_+<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> genau so ging es mir auch und dann wurde es besser :D. Ok bei mir waren auch noch andere Sachen noch mit aber im großen und ganzen, muss man sich klar werden, das man alleine auch alles schafft.<br /> <br /> <br /> Du machst das wirklich gut :)<br /> <br /> <br /> <br />
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F
<br /> <br /> genau!<br /> <br /> <br /> punkt!<br /> <br /> <br /> *lollireich*<br /> <br /> <br /> <br />
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S
<br /> <br /> Tschakka und so!<br /> <br /> <br /> Ich glaube, wenn man merkt, dass es einem besser geht bzw dass man wieder mehr man selbst ist, ist das genau die richtige Richtung. Wenn man sich wohler mit sich selbst fühlt, dann kommt man<br /> irgendwann auch wieder aus dem Loch gekrabbelt.<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> Und lieber alles ausleben, den Schmerz, die Trauer und Wut und dann später mit allem abschließen zu können als sich in eine neue Geschichte zu stolpern und sich wieder irgendwelche<br /> Verhaltensmuster aufdrucken zu lassen.<br /> <br /> <br /> <br />
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A
<br /> <br /> Ich glaube jeder Mensch der liebt und in einer Beziehung lebt passt sich dem Partner an.Keine Ahnung wie du früher warst, aber ohne Anker der dich festhällt kannst du wieder vollen Kurs in die<br /> von dir bevorzugten Gewässer nehmen. be what you want to be. full speed ahead .. yarr! <br /> <br /> <br /> <br />
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M
<br /> <br /> Ich weiß auch nicht mehr genau, wie ich früher war. Weiß nichtmal genau, was "früher" ist. Aber ich weiß, dass ich früher der Standard-Skorpion-Einzelgänger war, der irgendwie kaum jemanden in<br /> seiner Nähe ertragen hat und unter anderem sehr glücklich war, wenn er sich tagelang allein vergraben konnte um eigene Projekte zu verwirklichen, Bücher und Geschichten zu schreiben und zu<br /> zeichnen.<br /> Ich brauchte niemanden dafür, nur mich. War nicht so abhängig von aussen und nicht so zweifelzerfressen.<br /> <br /> <br /> Ich fand mich mal ziemlich toll. *g* Und zeitgleich fanden das auch andere. ;-)<br /> Irgendwann bin ich immer kleiner geworden, in mir selbst. Immer mehr zurück gegangen. Hab K. den Vortritt gelassen, mich untergeordnet. Wusste nichts mehr mit mir anzufangen, wo ich früher nicht<br /> wusste, wo ich anfangen soll.<br /> <br /> ich will da wieder hin. *_+ Full speed ahead.<br /> <br /> <br /> <br />
D
<br /> <br /> Ja... ich weiß auch nicht, was es war. Du wirkst freier, energischer, selbstbewusster, natürlich noch nicht wie das blühende Leben, dem es an nichts fehlt, aber... keine Ahnung. Deine<br /> Ausstrahlung ist anders. Ich glaube, du bist gewachsen.<br /> <br /> <br /> Finde deine Beschreibung gut... du bist gezwungen, andere Wege zu beschreiten und du merkst, dass du es schaffst. Sowas ist groß.<br /> <br /> <br /> <br />
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M
<br /> <br />