Die bunten Farben im Kopf des andromedarischen Emos Mika ;D
Jetzt hätt ich doch fast vergessen, einen versprochenen Artikel für jemanden zu schreiben, der eine letztens in nem ICQ-Gespräch zufällig tangierte Thematik an sich sehr faszinierend fand, laut eigener Aussage, und darüber ein bißchen mehr wissen wollte. (Hier haste also, Mo. ;P)
Bin mir grad bloß nicht so sicher, ob das so ne gute Idee ist, weil wir dann womöglich wieder eine neue Schaufel Andersticker auf den großen Outsider-Haufen packen können, der mir mittlerweile schon wieder so'n klitzekleines bißchen aus den Ohren rauskommt. Jetzt ist es zwar für mich in den meisten Fällen eigentlich eher schmeichelhaft, wenn man mir sagt, dass ich nen phänomenalen Lattenschuss habe; aber wenn man jeden Tag mindestens einmal komische Blicke abkriegt und sich auch nach gefühlten tausend Jahren diesbezüglicher Alienerfahrung noch nicht gänzlich dran gewöhnt hat, immer mit mindestens einem Fuß in der Freakschublade zu stehen, dann gewöhnt man sich wohl nie dran. o_O Also an die Schublade schon, an die komischen Menschen außerhalb davon nicht. ;P
Es sei denn, man trifft auf ähnliche Freaks und fühlt sich so'n kleines bißchen zuhause, nur sind die alle immer so elendig weit weg, bööh. Vl bin ich auch grad einfach nur zu gesellschaftsgeflasht aufgrund 90% der Leute meines Normaloumfeldes, die alle nich kapieren wovon ich rede und deswegen langsam vorsichtig, was ich sage, bevor irgendjemand die ersten Fackeln zückt. Nun ja. Anderes Thema. >_> Is ja bald Weihnachten und zumindest dann bzw kurz danach seh ich endlich mal wieder ein paar ganz besondere Leute. <3 *wibbel* Äh ja, back to Topic, wo war ich stehengeblieben?
Ach so, noch gar nicht, also von vorne:
Ich wollte/sollte... davon kurz berichten, wieso man (also ich in diesem Fall) alles bunt sieht, was die meisten Menschen nichtmal unbunt sehen. Oder so ähnlich. Jeder gecheckt? Ne? Dacht ich mir. *g* Okay, also warum das so ist, dass für mich jedes Wort oder jede Zahl oder jede Form ne Farbe hat, gehört zu den Dingen, die ich auch nicht weiß. K. würd jetzt wieder von Bibo, dem neongelben Vieh in meinem Kleinhirn anfangen, aber ich glaube, die Theorie kann man grad mal vernachlässigen. Da ich, wie im zugehörigen Artikel bei Wikipedia über das Thema auch zu lesen ist, bis vor ner Weile nichtmal wusste, dass meine Art der Wahrnehmung vl nicht gänzlich normal ist, hab ich auch erst dann darüber erfahren, dass ich ein sogenannter Synästhetiker bin; was in etwa bedeutet, dass in meiner Wahrnehmung verschiedene Bereiche anscheinend so seltsam verknüpft sind, dass gleichzeitig mehrere Punkte im Hirn bei einer Abfrage angesprochen werden, was zu recht bunten Ergebnissen führt. oO
Das äußert sich dann so, dass ich beispielsweise - um jetzt mal was offensichtliches aufzugreifen - den Dienstag einer Woche überhaupt so gar nicht ausstehen kann, weil er gelborange ist. Und ich die Farbe nich leiden kann. *g* Ok, die These ist gewagt; mein Lieblingstag Freitag besticht durch ein besonders wunderschönes hellgrau, was mich jetzt normalerweise nicht grad vom Hocker reißt. *kopfkratz* Lassen wir das zunächst. >_>
Ja, so ist das also. Ich sehe bunte Wochentage, bunte Zahlen, bunte Namen, bunte Formen und höre bunte Musik. *g* Ob ich auch bunt rieche weiß ich grad nich, is mir allerdings noch nicht aufgefallen. Im Falle der Musik variiert das Empfinden von "warmen" und "kalten" Tönen, da kommt dann also noch die Temeperatur hinzu oO; zusätzlich zum rot und blau. ;)
Und jemandem das zu beschreiben, der das eben nicht so tut, erweist sich als ziemlich schwierig, weil man blinden Leuten auch so schwer grün beschreiben kann, oder einem tauben Menschen das Geräusch von nem Rasenmäher - in meinem Kopf haben die unterschiedlichen Wahrnehmungsreize eben seit immer schon Farben und ich verknüpfe sie damit. Das hat den ultimativen Vorteil, dass ich mir manchmal Termine, Geburtstage oder Telefonnummern ganz gut merken kann, weil die dazugehörigen Farben einfach gut harmonieren. Andersrum hab ich manchmal unglaubliche Schwierigkeiten, 14 Uhr und 17 Uhr auseinanderzuhalten wenn ich mich nicht komplett drauf konzentriere, man sieht vl wieso. ;P
Namen von Leuten sind manchmal auch sehr wichtig, besonders wenns um Mögen oder Nichtmögen geht. Im Grunde verläuft das alles aber so unbewusst, dass ich darüber auch bewusst jetzt gar nicht richtige Angaben machen kann.
Lustigerweise steht bei Wikipedia bei Ursachen, dass zT von Gehirnschädigungen ausgegangen wird. *hrhr* Bibooooo, u rock!!
Ungewollt scheint das ganze allerdings nicht zu sein, denn - ich zitiere mal:
Neurowissenschaftler wie Richard Cytowic vermuten nun, dass jeder Mensch von Geburt an über Nervenverbindungen zwischen dem sensorischen System, das den auslösenden Reiz verarbeitet, und demjenigen, in dem ein zusätzlicher Sinneseindruck entsteht, verfügt. Die Fähigkeit zur Synästhesie sei demnach angeboren und nicht erlernbar. Doch warum sind dann nicht alle Menschen Synästhetiker?
Vl bin ich auch einfach noch zu sehr Kind. Gut so.
Nachdem mir allerdings grad vorhin mein geschätzer Kollege J. auch wieder bestätigte, dass er weder Farben bei Wochentagen sieht oder Alternative-Rock-Versionen von "Disturbia" mit male vocals in Träumen hört, die es nicht gibt (uäh, das war so toll! *_* Ich hasse Aufwachen!), glaub ich eher, dass my beloved Heimatplanet Andromeda eine nähere Rolle spielen könnte. Noch besser. ;D *gnehehehe*
Ach, was solls. ;P
Bin mir grad bloß nicht so sicher, ob das so ne gute Idee ist, weil wir dann womöglich wieder eine neue Schaufel Andersticker auf den großen Outsider-Haufen packen können, der mir mittlerweile schon wieder so'n klitzekleines bißchen aus den Ohren rauskommt. Jetzt ist es zwar für mich in den meisten Fällen eigentlich eher schmeichelhaft, wenn man mir sagt, dass ich nen phänomenalen Lattenschuss habe; aber wenn man jeden Tag mindestens einmal komische Blicke abkriegt und sich auch nach gefühlten tausend Jahren diesbezüglicher Alienerfahrung noch nicht gänzlich dran gewöhnt hat, immer mit mindestens einem Fuß in der Freakschublade zu stehen, dann gewöhnt man sich wohl nie dran. o_O Also an die Schublade schon, an die komischen Menschen außerhalb davon nicht. ;P
Es sei denn, man trifft auf ähnliche Freaks und fühlt sich so'n kleines bißchen zuhause, nur sind die alle immer so elendig weit weg, bööh. Vl bin ich auch grad einfach nur zu gesellschaftsgeflasht aufgrund 90% der Leute meines Normaloumfeldes, die alle nich kapieren wovon ich rede und deswegen langsam vorsichtig, was ich sage, bevor irgendjemand die ersten Fackeln zückt. Nun ja. Anderes Thema. >_> Is ja bald Weihnachten und zumindest dann bzw kurz danach seh ich endlich mal wieder ein paar ganz besondere Leute. <3 *wibbel* Äh ja, back to Topic, wo war ich stehengeblieben?
Ach so, noch gar nicht, also von vorne:
Ich wollte/sollte... davon kurz berichten, wieso man (also ich in diesem Fall) alles bunt sieht, was die meisten Menschen nichtmal unbunt sehen. Oder so ähnlich. Jeder gecheckt? Ne? Dacht ich mir. *g* Okay, also warum das so ist, dass für mich jedes Wort oder jede Zahl oder jede Form ne Farbe hat, gehört zu den Dingen, die ich auch nicht weiß. K. würd jetzt wieder von Bibo, dem neongelben Vieh in meinem Kleinhirn anfangen, aber ich glaube, die Theorie kann man grad mal vernachlässigen. Da ich, wie im zugehörigen Artikel bei Wikipedia über das Thema auch zu lesen ist, bis vor ner Weile nichtmal wusste, dass meine Art der Wahrnehmung vl nicht gänzlich normal ist, hab ich auch erst dann darüber erfahren, dass ich ein sogenannter Synästhetiker bin; was in etwa bedeutet, dass in meiner Wahrnehmung verschiedene Bereiche anscheinend so seltsam verknüpft sind, dass gleichzeitig mehrere Punkte im Hirn bei einer Abfrage angesprochen werden, was zu recht bunten Ergebnissen führt. oO
Das äußert sich dann so, dass ich beispielsweise - um jetzt mal was offensichtliches aufzugreifen - den Dienstag einer Woche überhaupt so gar nicht ausstehen kann, weil er gelborange ist. Und ich die Farbe nich leiden kann. *g* Ok, die These ist gewagt; mein Lieblingstag Freitag besticht durch ein besonders wunderschönes hellgrau, was mich jetzt normalerweise nicht grad vom Hocker reißt. *kopfkratz* Lassen wir das zunächst. >_>
Ja, so ist das also. Ich sehe bunte Wochentage, bunte Zahlen, bunte Namen, bunte Formen und höre bunte Musik. *g* Ob ich auch bunt rieche weiß ich grad nich, is mir allerdings noch nicht aufgefallen. Im Falle der Musik variiert das Empfinden von "warmen" und "kalten" Tönen, da kommt dann also noch die Temeperatur hinzu oO; zusätzlich zum rot und blau. ;)
Und jemandem das zu beschreiben, der das eben nicht so tut, erweist sich als ziemlich schwierig, weil man blinden Leuten auch so schwer grün beschreiben kann, oder einem tauben Menschen das Geräusch von nem Rasenmäher - in meinem Kopf haben die unterschiedlichen Wahrnehmungsreize eben seit immer schon Farben und ich verknüpfe sie damit. Das hat den ultimativen Vorteil, dass ich mir manchmal Termine, Geburtstage oder Telefonnummern ganz gut merken kann, weil die dazugehörigen Farben einfach gut harmonieren. Andersrum hab ich manchmal unglaubliche Schwierigkeiten, 14 Uhr und 17 Uhr auseinanderzuhalten wenn ich mich nicht komplett drauf konzentriere, man sieht vl wieso. ;P
Namen von Leuten sind manchmal auch sehr wichtig, besonders wenns um Mögen oder Nichtmögen geht. Im Grunde verläuft das alles aber so unbewusst, dass ich darüber auch bewusst jetzt gar nicht richtige Angaben machen kann.
Lustigerweise steht bei Wikipedia bei Ursachen, dass zT von Gehirnschädigungen ausgegangen wird. *hrhr* Bibooooo, u rock!!
Ungewollt scheint das ganze allerdings nicht zu sein, denn - ich zitiere mal:
Neurowissenschaftler wie Richard Cytowic vermuten nun, dass jeder Mensch von Geburt an über Nervenverbindungen zwischen dem sensorischen System, das den auslösenden Reiz verarbeitet, und demjenigen, in dem ein zusätzlicher Sinneseindruck entsteht, verfügt. Die Fähigkeit zur Synästhesie sei demnach angeboren und nicht erlernbar. Doch warum sind dann nicht alle Menschen Synästhetiker?
Cytowic fand bei Untersuchungen der Gehirne von Neugeborenen heraus, dass diese Nervenverbindungen nach ca. 3 Monaten anfangen zu verkümmern oder ganz zu verschwinden. Die Tatsachen, dass die Synästhesie eher bei Kindern als bei Erwachsenen vorkommt und dass Synästhetiker den Beginn ihrer Synästhesie in ihrer Kindheit ansetzen („seitdem ich denken kann“), belegen die Erkenntnisse des Wissenschaftlers. Dieser vermutet weiter, dass einige Menschen über bestimmte Gene verfügen, die helfen, diese Verbindungen und somit die Synästhesie beizubehalten.
Vl bin ich auch einfach noch zu sehr Kind. Gut so.
Nachdem mir allerdings grad vorhin mein geschätzer Kollege J. auch wieder bestätigte, dass er weder Farben bei Wochentagen sieht oder Alternative-Rock-Versionen von "Disturbia" mit male vocals in Träumen hört, die es nicht gibt (uäh, das war so toll! *_* Ich hasse Aufwachen!), glaub ich eher, dass my beloved Heimatplanet Andromeda eine nähere Rolle spielen könnte. Noch besser. ;D *gnehehehe*
Ach, was solls. ;P
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