Scary Heights -> Akrophobie oO'
Hab grad anderswo von weihnachtsmärktlichen Riesenrädern gelesen, gemerkt, wie ich mich schon wieder instinktiv am Schreibtisch festkralle und muss mal eben eine erst gestern wieder bestätigte Beobachtung aufschreiben:
Mika hat Höhenangst.
Und wie. oO!
Und zwar nimmt das so langsam tatsächlich recht beängstigende Ausmaße an.
Wir halten fest: Mika anno dazumal geht mit seinen Eltern auf die Kirmes, schleift jene bis zum Riesenrad und hat Spaß. Alles bestens.
Mika ein paar Jahre später: geht mit Freunden auf die Kirmes. Einmal stand auch Riesenrad aufm Plan (auch wenn ich mich jetzt grad nicht mehr entsinne, wessen bekloppte Idee das war.) Damals waren die Gondeln noch offen und in der Mitte so ne Drehscheibe, womit man lustige Sachen machen konnte. Alle anderen: \o/ - Mika: P_P
Ging aber auch noch. Halb so wild. Bla. Man war ja auch danach im Skater und konnte optional seinen Mageninhalt auf den Dächern der umliegenden Häuser verteilen, alles easy.
Dann war ne Weile Ruhe und man üblicherweise auf dem Boden der Tatsachen.
Weiß noch wie ich damals mal bei der Spielemesse in Essen auf diesem blöden Parkhaus oben parken musste und da gings an der Seite dann runter, Treppen aus diesen durchsichtigen Gittern wo man oben schon wunderbar sehen kann, wo man landet wenn das instabile Shicedings zusammenklappt, uaaah! Ich glaub, sobald man älter wird und weiß, dass das Wort Arbeitsmoral nicht immer die größte Bedeutung hat, sinkt eben auch einfach das Vertrauen in von Menschen gefertigte Objekte. Ich mein... Achterbahnen auf ner Kirmes? 1-€-Jobber? Kurz ma paar Schrauben vergessen? Oo weiß mans??
Kleinere anfängliche Probleme gabs damals bei der Wandgestaltung von Az' neuer Wohnung. Natürlich hatte man vorher seine handwerklichen Fertigkeiten großspurig angekündigt, ich mein, Apfel und Stamm und so, mein Dad ist Malermeister, kann ich auch, man reiche mir eine Tapete! Und ne Leiter! Wobei das letztere...äh... argh!
Ich war schon so'n bißchen von mir selbst geschockt, immerhin reden wir hier von ner Trittleiter! Die war vl nen Meter hoch und im Falle des Falles wärs evtl dann doch nichtmal unbedingt zu blauen Flecken gekommen - trotzdem: Angst. *_*
Aber da man in Extremsituationen (*hust*) ja desöfteren über sich hinaus wächst (leider nicht wortwörtlich, sonst hätt ich die Leiter auch nich mehr gebraucht), konnt ich mir die Unsicherheit bezüglich der Wackelleiter innerhalb einiger Tage abtrainieren und bin zuletzt ohne viel Trara leichtfüßig hoch und runtergejumpt, na also. Geht doch.
Dachte, das wär evtl von längerer Dauer und meine Höhenangst oder Fallpanik evtl bereits im Keime erstickt, aber: Essig! -___- Geht nämlich jetzt grad wieder extrem rund hier, und das nichtmal gänzlich echt, sondern ingame, man stelle es sich vor!
Malachiel, der Stufe 74-Allianz-Paladin und Streitkraft des Lichts, heroischer Lichtträger und Vergelter des heiligen Dingensmopeds steht an einer Klippe, das Questitem befindet sich unten. Weit. Unten.
Jetzt KÖNNTE man sich mal eben mit nem fluffigen Palaschild umgeben und die paar Meter (*argh*) in die Tiefe springen um sich den Weg zu ersparen, aber... nö. oO Geht nich. Mika schwenkt den Blick seines Chars nach vorne und sieht in die Tiefe, er schwankt ein wenig auf seinem Drehstuhl und seine schweißnassen Finger krampfen sich um Tastatur und Maus... puh, Glück gehabt, grade noch die Taste getroffen und paar Schritte zurück gemacht. Rauf aufs Mount und langsam die Klippen weiträumig umrundet, um möglichst unbeschadet unten anzukommen.
Gestrige Situation: Quest erledigt auf sehr, sehr, SEHR hohem Turm am heulenden Fjord. K. mit seinem imba-Hexer hat geholfen, schwingt sich danach auf sein Angeber-Poser-Mammut für 20.000 Gold und sagt: Ey Mala. Steig auf!
Mika, denkt sich nix böses, klickt das doofe Mammut an und schwingt sich auf den virtuellen Rücken. In K.`s Augen blitzt es schelmisch auf, als er losgaloppiert. Wir erinnern uns: HOHER Turm. Plattform. Um runter zu kommen, muss man normalerweise durch zig Teleporter und sich an diversen Feinden vorbei kämpfen. Für K. zu umständlich, immerhin hat das Mammut-Mount den Vorteil, dass man nach nem Sprung in fehlgeschätzte Tiefen nicht selbst draufgeht, sondern danach nur das Vieh neu beschwören muss - und ich ahne seine sprungtechnische Absicht zum Glück einige Hundertstelmilisekunden früh genug. Als noch seine Stimme erklingt, die mich innig beschwört, bloß sitzenzubleiben, während er auf den Abgrund zuschnellt, hab ich schon panisch den Schleudersitzknopf gedrückt und bin zurück auf der Plattform gelandet.
K. kann so schnell nicht mehr bremsen und segelt also allein in den schwindelerregend hohen Abgrund von dannen, während sich Mika von Spott und Hähme begleitet nach unten metzelt, Etage für Etage.
*grmpf*
Mika hat Höhenangst.
Und wie. oO!
Und zwar nimmt das so langsam tatsächlich recht beängstigende Ausmaße an.
Wir halten fest: Mika anno dazumal geht mit seinen Eltern auf die Kirmes, schleift jene bis zum Riesenrad und hat Spaß. Alles bestens.
Mika ein paar Jahre später: geht mit Freunden auf die Kirmes. Einmal stand auch Riesenrad aufm Plan (auch wenn ich mich jetzt grad nicht mehr entsinne, wessen bekloppte Idee das war.) Damals waren die Gondeln noch offen und in der Mitte so ne Drehscheibe, womit man lustige Sachen machen konnte. Alle anderen: \o/ - Mika: P_P
Ging aber auch noch. Halb so wild. Bla. Man war ja auch danach im Skater und konnte optional seinen Mageninhalt auf den Dächern der umliegenden Häuser verteilen, alles easy.
Dann war ne Weile Ruhe und man üblicherweise auf dem Boden der Tatsachen.
Weiß noch wie ich damals mal bei der Spielemesse in Essen auf diesem blöden Parkhaus oben parken musste und da gings an der Seite dann runter, Treppen aus diesen durchsichtigen Gittern wo man oben schon wunderbar sehen kann, wo man landet wenn das instabile Shicedings zusammenklappt, uaaah! Ich glaub, sobald man älter wird und weiß, dass das Wort Arbeitsmoral nicht immer die größte Bedeutung hat, sinkt eben auch einfach das Vertrauen in von Menschen gefertigte Objekte. Ich mein... Achterbahnen auf ner Kirmes? 1-€-Jobber? Kurz ma paar Schrauben vergessen? Oo weiß mans??
Kleinere anfängliche Probleme gabs damals bei der Wandgestaltung von Az' neuer Wohnung. Natürlich hatte man vorher seine handwerklichen Fertigkeiten großspurig angekündigt, ich mein, Apfel und Stamm und so, mein Dad ist Malermeister, kann ich auch, man reiche mir eine Tapete! Und ne Leiter! Wobei das letztere...äh... argh!
Ich war schon so'n bißchen von mir selbst geschockt, immerhin reden wir hier von ner Trittleiter! Die war vl nen Meter hoch und im Falle des Falles wärs evtl dann doch nichtmal unbedingt zu blauen Flecken gekommen - trotzdem: Angst. *_*
Aber da man in Extremsituationen (*hust*) ja desöfteren über sich hinaus wächst (leider nicht wortwörtlich, sonst hätt ich die Leiter auch nich mehr gebraucht), konnt ich mir die Unsicherheit bezüglich der Wackelleiter innerhalb einiger Tage abtrainieren und bin zuletzt ohne viel Trara leichtfüßig hoch und runtergejumpt, na also. Geht doch.
Dachte, das wär evtl von längerer Dauer und meine Höhenangst oder Fallpanik evtl bereits im Keime erstickt, aber: Essig! -___- Geht nämlich jetzt grad wieder extrem rund hier, und das nichtmal gänzlich echt, sondern ingame, man stelle es sich vor!
Malachiel, der Stufe 74-Allianz-Paladin und Streitkraft des Lichts, heroischer Lichtträger und Vergelter des heiligen Dingensmopeds steht an einer Klippe, das Questitem befindet sich unten. Weit. Unten.
Jetzt KÖNNTE man sich mal eben mit nem fluffigen Palaschild umgeben und die paar Meter (*argh*) in die Tiefe springen um sich den Weg zu ersparen, aber... nö. oO Geht nich. Mika schwenkt den Blick seines Chars nach vorne und sieht in die Tiefe, er schwankt ein wenig auf seinem Drehstuhl und seine schweißnassen Finger krampfen sich um Tastatur und Maus... puh, Glück gehabt, grade noch die Taste getroffen und paar Schritte zurück gemacht. Rauf aufs Mount und langsam die Klippen weiträumig umrundet, um möglichst unbeschadet unten anzukommen.
Gestrige Situation: Quest erledigt auf sehr, sehr, SEHR hohem Turm am heulenden Fjord. K. mit seinem imba-Hexer hat geholfen, schwingt sich danach auf sein Angeber-Poser-Mammut für 20.000 Gold und sagt: Ey Mala. Steig auf!
Mika, denkt sich nix böses, klickt das doofe Mammut an und schwingt sich auf den virtuellen Rücken. In K.`s Augen blitzt es schelmisch auf, als er losgaloppiert. Wir erinnern uns: HOHER Turm. Plattform. Um runter zu kommen, muss man normalerweise durch zig Teleporter und sich an diversen Feinden vorbei kämpfen. Für K. zu umständlich, immerhin hat das Mammut-Mount den Vorteil, dass man nach nem Sprung in fehlgeschätzte Tiefen nicht selbst draufgeht, sondern danach nur das Vieh neu beschwören muss - und ich ahne seine sprungtechnische Absicht zum Glück einige Hundertstelmilisekunden früh genug. Als noch seine Stimme erklingt, die mich innig beschwört, bloß sitzenzubleiben, während er auf den Abgrund zuschnellt, hab ich schon panisch den Schleudersitzknopf gedrückt und bin zurück auf der Plattform gelandet.
K. kann so schnell nicht mehr bremsen und segelt also allein in den schwindelerregend hohen Abgrund von dannen, während sich Mika von Spott und Hähme begleitet nach unten metzelt, Etage für Etage.
*grmpf*
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