Psychosülze

Veröffentlicht auf von Mika

Glaub, ich werd um nen weiteren Arztbesuch nicht drumrum kommen, was meine Lunge angeht. Wenns denn überhaupt die Lunge ist, und nicht... keine Ahnung, irgendwelche verzweigten Atemwege der Bronchien whereever, hab da keinen Plan von. Gemeldet hat sich weder Cränckenhouse noch Doc, ergo geh ich davon aus, dass ich nicht sterbenskrank bin. Ändert nur leider nichts an der Tatsache, dass ich mich fühle wie'n Fisch an Land grade, glaub ich hab ne Sauerstoffallergie. ? Fehlt nicht mehr viel bis ich klinge wie Darth Vader oder so. Asthmatest negativ, Atmungstests negativ, alles toll, alles wunderbar, beim schlafen keine Beschwerden, auch wenn ich kurz abgelenkt bin huste ich kaum, zumindest solange bis jemand sagt: "Ey Mika, du hustest ja gar nich mehr!" -___-
Ja, bis genau jetzt, danke. *headdesk*
Kann Husten psychisch sein? Wieso denn bloß? *gnarf*

Gestern Abend war schön, ruhiger Abend mit nettem Film und danach n bißchen aufschlussreiches Palaver, sozusagen. Ok, war zumindest anfangs einfach nur Palaver, dann weitete es sich zu nem psychologischen Gutachten aus.

Ich hab ganz schön viele Macken, irgendwie. *denk*
Also... nun, vl kommts nur mir jetzt mackig vor und anderen ists irgendwo egal; gibt sicher auch Leute, die grad diese Macken nur von mir kennen und mich dafür toll finden, aber grad diese Egosache ist schon ... ziemlich ärgerlich.
K. sagt, ich brauch Bestätigung, immer wieder, und ich schätze, er hat recht.
Ich brauch immer wieder Bestätigung dafür, wer oder was ich bin, dass ich einen Wert für jemanden darstelle, dass ich gebraucht werde, dass ich etwas kann, dass ich geliebt werde etc.
Weil ohne diese ständige Bestätigung, glaubt mein Kopf irgendwann das Gegenteil. Alles kann gut sein, ne Woche später bin ich davon überzeugt, dass ich meinen Freunden egal bin, ich durch irgendwelche Dinge mein komplettes Umfeld verärgert haben muss weil alle sauer sind und ich bin sowieso komplett einsam und allein, was im wesentlichen meine Schuld ist, weil ich alle vergrault habe durch wasauchimmer. ?!?

Es ist komisch, zu wissen dass es Blödsinn ist und trotzdem nichts dagegen tun zu können, dass ich mich wertlos und überflüssig fühle, sobald ich nicht mehr in der Lage bin, jemandem zu helfen.
Selbst wenn ich absolut gar nichts tun kann, habe ich Angst, dass von mir verlangt wird, die Situation zu lösen. Bzw ich selbst verlange das von mir. Schaffe ich das nicht, fühl ich mich, als hätte ich versagt. Und als würden mich die Menschen dafür hassen, dass ich nicht fähig war, ihre Probleme von ihnen zu nehmen, fühle mich, als hätte ich sie im Stich gelassen und verraten, mir einfach nicht genug Gedanken gemacht, einfach nicht genug getan.
Zudem, sagt K. auch, lade ich mir die Probleme anderer Leute immer direkt auf die Schultern und mache sie zu meinen, weil ich anscheinend der unbewussten Meinung bin, selbst ein sorgenfreies Leben nicht verdient zu haben, da ich ein schlechtes Gewissen kriege, sobald es mir gut geht.
Wieso, weshalb, warum - keiner weiß es, ich auch nicht. Juhu.

Er nennt es Helfersyndrom.
Unter anderem.
Glaube die Kombination daraus zusammen mit meinen ständigen Selbstzweifeln und dem Versuch, mich über diese "Leistung" zu definieren, geht einfach nur noch nach hinten los, weil die Probleme zunehmend in die Sparte fallen: <<Dinge, die man als Aussenstehender sowieso mal gar nicht lösen kann>>.
Was das bedeutet, kann man sich dann ja ausmalen.

Ich mag solche Gespräche, weil sie mir - klingt jetzt bescheuert, ist aber im Grunde so - den Gang zu Psychodocs ersparen und mir vieles klarer wird, wenn ich auch... noch nicht wirklich weiß, wie ich solche Wesenszüge direkt ändern kann und soll. (und will)
Zumindest gibt es mir konkrete "Fakten" in die Hand, mit denen ich arbeiten kann. Einsicht ist wohl der erste Schritt zur Besserung. :-/
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Veröffentlicht in It's just me - myself and I

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D
<br /> An dieser Stelle möchte ich die - nichts für ungut - naive Annahme, dass sie dir den Gang zum "Psychodoc" ersparen, direkt mal anzweifeln. <br /> Ich kann keine Diagnose stellen, hab' (noch) keine Qualifikation dafür und mach das bei Freunden sowieso nicht. Nichtsdestotrotz glaube ich ganz generell durchaus daran, dass es Psychosomatik<br /> gibt.<br /> <br /> Was ich allerdings immer wieder furchtbar finde, ist diese implizite Annahme, dass man bekloppt ist, wenn man zum Psychologen geht. Die gesellschaftliche Stigmatisierung nimmt zwar langsam ab, aber<br /> am Optimum sind wir noch immer nicht. <br /> Alle sagen zwar immer, dass sie totaaaaaal tolerant sind, was Psychologie und Psychologen angeht... "Also, ich find' das total in Ordnung, wenn sich jemand therapieren lässt." Aber sobald es an sie<br /> selbst geht, haben sie doch zuviel Angst. <br /> Ich will nicht sagen, dass es nicht sogar gute Gründe dafür geben wird. Aber wenn der Leidensdruck doch so groß ist, sollte man eventuell mal darüber nachdenken, die Möglichkeiten auszuschöpfen,<br /> die es gibt. <br /> <br /> Wenn der Körper krank werden kann, warum dann nicht der Geist? Und warum sollte beides nicht verbunden sein? <br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br />
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M
<br /> Dass mit dem "spart mir den Weg" kam vl auch falsch an, ich meinte damit in etwa folgendes:<br /> Zum Doc - egal welcher - geh ich (ich ja sowieso *hust*) sowieso erst dann wenn ichs nicht mehr verhindern kann. Psychologe würd mir noch schwerer fallen, aus mehreren Gründen. Der größte ist vl<br /> der, dass ich über "sowas" so schwer reden kann. Reden im Sinne von sprechen. *g* Schreiben is nicht das Problem, glaub ich, das kann ich. Aber beim reden.. hörts einfach auf.<br /> <br /> Ich würd mich überwinden müssen, wenn ich nicht mehr könnte. Derzeit denk ich eher, dass ich vl selbst ncoh was drehen kann um mir das zu ersparen. ;) Dann krieg ich vl sogar nen gewissen<br /> Selbstwertschub, wenn ich merke, dass ichs alleine kann. *g*<br /> <br /> Was mir übrigens extrem fern liegt, ist das, was du im zweiten Absatz da schreibst. Weiß nicht ob du mich jetzt damit meintest, wenn ja, dann hab ich vl was doof geschrieben oder es warn Witz *g* -<br /> aber ich halt mich zB ganz und gar nicht für "verrückt". In dieser Hinsicht zumindest. xD<br /> Ich würd ne Therapie in Betracht ziehen, weil ich wie gesagt derzeit durch ähnliche "psychische Belastung" in die Nähe von nem blöden Burnout rutsche und mir dadurch erhoffen würde, dass ich mir<br /> selbst nicht noch mehr Stress aufhalse, den ich nicht verpacken kann.<br /> Bin ergo nicht bekloppt, sondern einfach nur ... ratlos und müde.<br /> <br /> Allerdings bin ich jetzt grade (mal schauen wie lange) der Meinung, das evtl doch nicht zu brauchen, weils mir heut wirklich richtig gut geht UND ich für mich für ein thematisch sehr ähnlich<br /> gelagertes Problem ne nette Lösung gefunden habe. Muss ich zwar noch gucken, ob das im Extremfall funzt, aber es wäre sozusagen ein "Trick" um aus ner Gedankenspirale auszubrechen, die mich zuletzt<br /> immer in die Tiefe gerissen hat. Schätz mal, den Trick hab ich nem Psychodoc schon mal voraus. ;)<br /> <br /> Und - falls das letzte auch auf mich gemünzt war - ich sach doch nirgends dass es keine Psychosomatik gibt? oO Ich hab das doch selbst meinem Doc gesagt, dass das so sein wird, weswegen er mir<br /> quasi Zeugs zum Beruhigen für die Nerven verschrieben hat. Hab ich noch gar nicht genommen, fällt mir grad ma auf, aber war jetzt auch nicht notwendig und im Büro penn ich sonst weg. xD<br /> <br /> <br />
M
<br /> weißt du das der Weg zum Therapeuten manchmal gar nicht so schlecht ist. Bei mir hats wirklich lange gedauert, bis ich mal wirklich ehrlich sein konnte zu einem Arzt. Also bis ich gesagt hab, ja<br /> mir geht es beschissen, ich will das endlich lösen.<br /> <br /> Manche Aspekte die du aufzählst kommen mir ungeuher bekannt vor, wie du beschreibst, das du denkst, das wenn nen Freund sich nicht meldet du irgendwas falsch gemacht hast. Auch in anderen <br /> Punkten egal wie sehr man mit Freunden darüber redet und sich bewusst ist, kann die Hilfe von außen schon recht mehr hilfreich sein. Also zumindest mir hilft es viel, manche Dinge zu überwinden und<br /> es ist ja nicht so das sie die Probleme für einen klärt, da klärst du sie wieder allein, nur manchmal braucht man den ein oder anderen Schubs.<br /> <br /> <br /> und muss mal sagen, das wahre Freundschaft darin besteht, ohne Gegenleistungen von einander geliebt zu werden. Du brauchst nicht anderen zu helfen um von ihnen akzeptiert zu werden, ich denk mir<br /> Mika ist allein als Mika toll genug. Aber das weißt du ja ;).<br /> <br /> <br />
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D
<br /> Zum Beispiel Hausstaub. Wenn du den Husten in erster Linie hast, wenn du drinne bist, wäre das eine Möglichkeit (
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M
<br /> Bin ich aber im Sommer mindestens auch genauso viel *g* Und ist im Büro, sowie im Auto, sowie zuhause.. und halt erst seit Erkältung.<br /> <br /> Ist immer so. Alles ist wunderbar, dann krieg ich im Winter ne Erkältung. Nach Schnupfen kommt Husten. Und der geht nicht mehr weg. oO<br /> <br /> Hab übr heut erfahren dass mein Dad das auch ständig hat. Ich hab von dem echt ziemlich viel geerbt glaub ich. xD<br /> <br /> <br />
S
<br /> Also, ich habe mal ne Weile Xusal genommen. 1A Antiallergikum!<br /> <br /> Und was den Rest angeht: Ich hab dich trotzdem lieb.<br /> :-P<br /> <br /> <br />
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M
<br /> Dankeschön. *g* xD<br /> <br /> Wegen Xusal und den ganzen Allergieleuten hier: Kriegt man wirklich Husten im Winter bei nasskalten Temperaturen wenn man ne Allergie hat?<br /> Gegen was? oO<br /> <br /> <br />
D
<br /> Mmmmh... Mal überlegt, ob der Husten vielleicht allergisch sein könnte? Hatte das auch mal bestimmt ein Jahr durchgehend. Hab dann Allergietabletten probiert, die ich eigtl. gegen Heuschnupfen<br /> bekommen habe. Danach war der Husten magischerweise immer für ziemlich genau 24h weg...<br /> <br /> <br />
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M
<br /> Sagte Daria letztens schon, wollte das mal Doc fragen wenn/falls ich demnächst nochmal da bin. Is vl ne Schneeallergie. >_><br /> <br /> <br />